geboren am 11. Dezember 1946 in Karlstadt/Main
verheiratet, drei Kinder, sieben Enkelkinder, evangelisch-lutherisch
Mittlere Reife
Fachakademie: Erzieherin
Zweiter Bildungsweg: Ausbildung auf der Religionspädagogischen Hochschule in München zur Religionspädagogin
seit 1972: Mitglied der SPD
seit 1989: Mitglied des Deutschen Bundestages (22. Mai 1989 nachgerückt)
1989-1998: Tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
seit 1992: Mitglied im Landesvorstand der BayernSPD
seit 1998: Präsidiumsmitglied der BayernSPD
1998-2002: Parlamentarische Geschäftsführerin
2002-2009: Bundestagsvizepräsidentin
2002-2009: Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion
2004-2009: Mitglied im SPD-Parteivorstand
seit 2008: erneut Mitglied des Kreistages Haßberge
seit 2009: Vorsitzende des Verteidigungsausschusses
seit 16.12.2009: Vorsitzende des 1. Untersuchungsausschusses gemäß Art. 45a Abs. 2 GG
Vorsitzende der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe
Ehrendoktorwürde der Aurel-Vlaicu-Universität in Arad, Rumänien
Bundesverdienstkreuz
Bayerischer Verdienstorden
Ehrenbürgerin der Stadt Lipova, Rumänien
Ehrenbürgerin der Stadt Hermannstadt/Sibiu, Rumänien
Deutsche Gesellschaft e.V., Berlin, (Stellvertretende Vorsitzende, ehrenamtlich)
Deutsch-Rumänisches Forum e.V., Berlin, (Vorsitzende, ehrenamtlich)
Rumänien-Soforthilfe e.V., Maroldsweisach, (Vorsitzende, ehrenamtlich)
Jugendpresse Deutschland e.V., Berlin (Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich)
Als Bundestagsvizepräsidentin von 2002 bis 2009 hatte ich sehr viele Möglichkeiten der Einflussnahme. Parteipolitik um jeden Preis gab es nicht, da Überparteilichkeit angesagt war. Nichts desto trotz habe ich in meiner Arbeit einige Schwerpunkte gesetzt.
Das Bundestagspräsidium ist oberster Dienstherr von etwa 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das geht vom Pförtner bis zum Bundestagsdirektor. Ich habe mich als Ansprechpartnerin für diese Verwaltung verstanden.
Des Weiteren war ich Vorsitzende der so genannten IuK-Kommission des Ältestenrates, die über die Informations- und Kommunikationstechniken in den Abgeordneten- und Verwaltungsbüros entscheidet. Im Bundestag gibt es immerhin 5100 Computerarbeitsplätze, 700 Laptops und 11200 Telefon- und Faxanlagen. Hier eine optimale zukunftsorientierte Ausstattung unter Nutzung aller Einsparpotenziale zustande zu bringen, war eine Herausforderung.
Mein Ziel war er, die Politik und das Parlament näher an Jugendliche heranzubringen. Dazu gehörte das Projekt „Planspiel Bundestag“, welches ich in meinem Wahlkreis erfolgreich getestet habe. Außerdem fand nach der Auftaktveranstaltung im Oktober 2003 jährlich eine Jugendmedienwerkstatt statt. Hierzu lädt das Parlament 40 junge Medienmacherinnen und Medienmacher nach Berlin ein und diese Jugendlichen lernen den Parlamentsalltag kennen, besuchen Plenardebatten und Ausschusssitzungen und absolvieren ein Praktikum bei Hauptstadtkorrespondenten. Ich hoffe, dass diese Arbeit in Zukunft vom Präsidium fortgesetzt wird.
In der 17. Wahlperiode steht nunmehr wieder die Ausschussarbeit im Deutschen Bundestag im Mittelpunkt. Mehr über die Arbeit im Verteidigungs- und im Untersuchungsausschuss finden Sie auf der Seite Ausschussvorsitz.