• <span class="aktuellteaser">« Aktuell »</span><br />Infektionsschutz und Hygiene am Flughafen München
  • Passagiere wählen Münchner Flughafen erneut zum besten Airport Europas
  • Reduktion der CO2–Emissionen: Flughafen München erneut ausgezeichnet
  • Luftverkehr nur für 2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich
  • Der Flughafen München - verlässlicher Partner der Region
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Herzlich Willkommen !

Der Flughafen ist das Tor zur Welt für München, Bayern und seine Menschen. Er ist einer der wichtigsten Standortfaktoren. Auf dieser Website lesen Sie, wieso der Flughafen sich mit den Anforderungen seiner Nutzer weiter entwickeln muss.

Wissenswertes

Übersichtskarte

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Klicken Sie sich durch die animierte Karte des Flughafens in seiner Ausbaustufe und erfahren Sie viel Interessantes.

Zeitleiste

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Die Entwicklung des Münchner Flughafens seit dem Umzug ins Erdinger Moos und der Inbetriebnahme 1992 ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Hier sehen sie die wichtigsten Meilensteine.

Unterstützer

»5.722« Gesichter für den Ausbau

  • Barbara Daumiller-Zeil
    Ich bin für die 3.Startbahn um Umweltverschmutzungen aufgrund unnötiger Warteschleifen u vermeiden.
    Barbara Daumiller-Zeil
  • Mario Konrad
    Die 3. Startbahn sichert Arbeitsplätze in Bayern und der Region.
    Mario Konrad
  • Eduardo Manuel Araujo Barbosa
    Heute bereits an morgen denken!
    Eduardo Manuel Araujo BarbosaMitarbeiter am Flughafen München
  • Manuela Krattenmacher
    Geschäftsreisende können stressfreier reisen, mehr Flexibilität und weniger Verspätungen ergibt mehr Spaß am Fliegen und zukunftsorientiertes Reisen.
    Manuela Krattenmacher
  • Manfred Gottwald
    Um unnötige Wartezeiten und Warteschleifen am Boden und in der Luft zu vermeiden. Ein Beitrag zum Umweltschutz.
    Manfred GottwaldPassagier
  • Oleg Muhhavor
    Für den Standort Bayern!
    Oleg MuhhavorPassagier
  • Michael Zaddach
    Ich bin seit 2000 am Flughafen im IT-Bereich. Für den Flughafenausbau bin ich, weil ich mit dem IT-Team auch morgen noch in der Champions League und nicht in der Regional-Liga spielen möchte.
    Michael ZaddachMitarbeiter am Flughafen München
  • Simone Hoyer-Klinkenberg
    Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun (Gandhi).
    Deshalb "Ja" zu diesem Unternehmen und "Ja" zur 3. Bahn!
    Simone Hoyer-KlinkenbergMitarbeiterin am Flughafen
  • Sepp Piterna
    Ich bin dafür, ich liebe Bayern!
    Sepp PiternaMitarbeiter am Flughafen München
  • Eser Genc
    Gut für Bayern!
    Eser Genc
  • Brigitte Bedé-Kraut
    Mehr Arbeitsplätze und Flugverbindungen, wirtschaftlicher Faktor
    Brigitte Bedé-KrautPassgier
  • Tobias Dony
    Sicherung der Arbeitsplätze!
    Tobias DonyMitarbeiter einer Airline
  • Michael Liegl
    Wenn nicht jetzt, wann dann - JA zur 3. Bahn. Nachfolgende Generationen werden von unseren jetzigen Investitionen profitieren - darum sage JA zur 3. Bahn.
    Michael LieglFMG Mitarbeiter
  • Lorenz Stein
    Um München weiter nach vorne zu bringen.
    Lorenz SteinMitarbeiter am Flughafen München
  • Eva-Maria Schmidt
    Wir müssen mehr Fracht und Arbeitsplätze loswerden!
    Eva-Maria SchmidtMitarbeiterin
  • Markus Mühlbauer
    Der Flughafen MUC ist der Wirtschaftsmotor für ganz Bayern und muss auch in Zukunft konkurrenzfähig sein!
    Markus MühlbauerPassagier
  • Matthias Bosse
    Bahn frei, für Startbahn 3!
    Matthias BosseMitarbeiter am Flughafen München
  • Tin Datzer
    Einfach gut für die Förderung der Infrastruktur und für die Wirtschaft.
    Tin DatzerPassagier

Ihre Fragen an den Münchner Flughafen

»Was bedeutet das Moratorium der Bayerischen Staatsregierung für den Bau der dritten Start- und Landebahn?«
Unsere Antwort
Durch das fünfjährige Moratorium der im Herbst 2018 gewählten Staatsregierung wird der Bau der dritten Start- und Landebahn erheblich verzögert. Selbst wenn es unmittelbar nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist zu einer Entscheidung zugunsten einer Realisierung kommt, ist eine Inbetriebnahme frühestens ab 2030 möglich. Das Moratorium wird deshalb dazu führen, dass sich der Kapazitätsengpass im bestehenden Zwei-Bahnen-System in den kommenden Jahren weiter zuspitzt. So ist 2019 die Zahl der Flugbewegungen in München erneut gestiegen auf insgesamt mehr als 417.000 Starts und Landungen. Damit nähert sich der Flughafen dem historischen Höchststand – und seinem Kapazitätslimit.

Im gleichen Maße, in dem die jetzt noch verfügbaren freien Zeitfenster (Slots) durch zusätzliche Starts und Landungen besetzt werden, reduziert sich das Wachstumspotenzial für weitere Verbindungen. Es wird für Fluggesellschaften also zunehmend schwieriger werden, neue Flüge von und nach München aufzunehmen und so die steigende Mobilitätsnachfrage der Bevölkerung und der Wirtschaft in Bayern in vollem Umfang zu befriedigen. In der Folge wird der Flughafen München gegenüber den europäischen Wettbewerbern zurückfallen. Der bereits feststellbare Trend, dass der Flughafen München langsamer wächst als vergleichbare europäische Airports wird sich unter diesen Prämissen verfestigen. Es ist absehbar, dass der Flughafen München seinen Platz im Kreis der zehn passagierstärksten Airports Europas verliert.

Nichtsdestotrotz bleibt die Start- und Landebahn das wichtigste Zukunftsprojekt des Flughafens München. Sie ist strategisch unverzichtbar, um ein nachfragegerechtes Angebot an Flugverbindungen mittelfristig sicherstellen zu können.
»Bedeutet die Insolvenz von Air Berlin, dass Slots auf dem Flughafen München frei werden und sich der Kapazitätsengpass entschärft?«
Unsere Antwort
Die Insolvenz der Air Berlin ändert nichts an den gravierenden Kapazitätsengpässen im Start- und Landebahnsystem des Münchner Flughafens. Zahlreiche am Flughafen München engagierte Fluggesellschaften haben aufgrund dieser Engpässe schon jetzt ihr Interesse an den frei werdenden Start- und Landerechten (Slots) signalisiert, die von Air Berlin infolge der Insolvenz künftig nicht mehr genutzt werden.

Die stetig steigende Nachfrage der Menschen nach Flügen von oder nach München wird dann künftig von anderen Airlines bedient werden. Über 46 Millionen Menschen sind 2018 in München gestartet oder gelandet, fast viermal so viele wie bei der Inbetriebnahme des Flughafens 1992.
»Welches Verkehrswachstum ist am Flughafen München noch möglich?«
Unsere Antwort
Das Verkehrswachstum des Flughafens München wird von seiner Kapazität begrenzt. Dabei ist die theoretische von der praktischen Kapazität zu unterscheiden.

Die »theoretische Kapazität« beziffert die maximale Anzahl von 479.00 Flugbewegungen, die auf den beiden Startbahnen des Münchner Flughafens stattfinden könnten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären. So setzt dieser Wert eine weitgehend gleichmäßige Auslastung über den ganzen Tag sowie eine Erhöhung des stündlichen Koordinationseckwertes von 90 auf 93 Bewegungen voraus. Beides ist im realen Betrieb des Münchner Flughafens weder jetzt noch in Zukunft gegeben. Im Planfeststellungsbeschluss zur dritten Start- und Landebahn wird der Wert von 479.000 als »Annahme eines optimierten Prognosenullfalls« bezeichnet. Deshalb sei dieser Wert, wie es dort weiter heißt, »jedoch theoretischer Natur«. Für den Flughafen München ist diese Kapazitätszahl in der Praxis nicht erreichbar.

Mehr erfahren: Was ist ein Koordinationseckwert?

Die »praktische Kapazität« gibt die Höhe der möglichen Starts und Landungen unter realistischen Bedingungen an. Die praktische Kapazität am Flughafen München liegt bedingt durch die aktuelle Verkehrsstruktur bei 430.000 Flugbewegungen pro Jahr – mehr ist mit dem aktuellen Zwei-Bahn-System nicht erreichbar. Wie im Straßen- oder Bahnverkehr gibt es auch im Luftverkehr Stoßzeiten, zu denen die Nachfrage besonders ausgeprägt ist.

Eine gleichmäßige Verteilung des Verkehrs kann es – wie bei Straße und Schiene – weder im Tages- noch im Jahresverlauf geben. Beim Flughafen München handelt es sich um einen Hub, also Umsteigeflughafen, der nicht nur morgens und abends eine, sondern im Tagesverlauf sechs Verkehrsspitzen aufweist. Die verfügbaren Slots für Starts und Landungen sind zu diesen Zeiten vollständig, zu den übrigen Zeiten weitestgehend vergeben. Anfragen von Airlines nach zusätzlichen Slots müssen deshalb meist abgewiesen werden. Die Nachfrage ist gegeben, kann jedoch aufgrund der bestehenden Verkehrsengpässe am Flughafen München nicht befriedigt werden.